| Woche 2 | Bibelleseplan |
Samstag / Evangelien |
Matth.3-4 |
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| 3 | ||
| 1 In jenen Tagen trat Johannes der Täufer
auf und verkündete in der Wüste von Judäa: 2 Kehrt um! Denn
das Himmelreich ist nahe. 3 Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt
hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet
ihm die Straßen! 4 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen
ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig
waren seine Nahrung. 5 Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus
der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; 6 sie bekannten ihre Sünden
und ließen sich im Jordan von ihm taufen. 7 Als Johannes sah, dass
viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen:
Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht
entrinnen könnt? 8 Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, 9 und
meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn
ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. 10 Schon
ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute
Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 11 Ich taufe
euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt,
ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen.
Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. 12 Schon hält
er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den
Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem
Feuer verbrennen. 13 Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan
zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wollte es
nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden,
und du kommst zu mir? 15 Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur
so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen.
Da gab Johannes nach. 16 Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen,
da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen. 17 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist
mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe. |
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| 4 | ||
| 1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste
geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist,
so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In
der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern
von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 5 Darauf nahm ihn der Teufel
mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6 und sagte
zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt
in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu
tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 7 Jesus
antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn,
deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8 Wieder nahm ihn der Teufel mit
sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche
der Welt mit ihrer Pracht 9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben,
wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. 10 Da sagte Jesus zu
ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem
Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. 11 Darauf ließ
der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm. 12 Als Jesus hörte,
dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa
zurück. 13 Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das
am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14 Denn es sollte sich
erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: 15 Das
Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet
jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: 16 das Volk, das im Dunkel
lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes
wohnten, ist ein Licht erschienen. 17 Von da an begann Jesus zu verkünden:
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. 18 Als Jesus am See von Galiläa
entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen
Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.
19 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern
machen. 20 Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. 21
Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des
Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus
im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, 22 und sogleich verließen
sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. 23 Er zog in ganz Galiläa
umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich
und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. 24 Und sein Ruf verbreitete
sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen
und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er
heilte sie alle. 25 Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis,
aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten
ihm. |
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