| Woche 3 | Bibelleseplan |
Mittwoch / Psalmen |
Psalm 6-8 |
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| 6 | ||
| 1[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel nach der Achten. Ein Psalm Davids.] 2Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! 3Sei mir gnädig, Herr, ich sieche dahin; heile mich, Herr, denn meine Glieder zerfallen! 4Meine Seele ist tief verstört. Du aber, Herr, wie lange säumst du noch? 5Herr, wende dich mir zu und errette mich, in deiner Huld bring mir Hilfe! 6Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. Wer wird dich in der Unterwelt noch preisen? 7Ich bin erschöpft vom Seufzen, jede Nacht benetzen Ströme von Tränen mein Bett, ich überschwemme mein Lager mit Tränen. 8Mein Auge ist getrübt vor Kummer, ich bin gealtert wegen all meiner Gegner. örtlich: und es (das Auge) ist matt (alt) geworden. 9Weicht zurück von mir, all ihr Frevler; denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört. 10Gehört hat der Herr mein Flehen, der Herr nimmt mein Beten an. 11In Schmach und Verstörung geraten all meine Feinde, sie müssen weichen und gehen plötzlich zugrunde. | ||
| 7 | ||
| 1[Ein Klagelied Davids, das er dem Herrn sang
wegen des Benjaminiters Kusch.] 2Herr, mein Gott, ich flüchte mich
zu dir; hilf mir vor allen Verfolgern und rette mich, 3damit mir niemand
wie ein Löwe das Leben raubt, mich zerreißt, und keiner ist da,
der mich rettet. 4Wenn ich das getan habe, Herr, mein Gott, wenn an meinen
Händen Unrecht klebt, 5wenn ich meinem Freunde Böses tat, wenn
ich den quälte, der mich grundlos bedrängt hat, 6dann soll mich
der Feind verfolgen und ergreifen; er richte mein Leben zugrunde und trete
meine Ehre mit Füßen. [Sela] örtlich: er trete mein Leben
zu Boden und trete meine Ehre in den Staub. 7Herr, steh auf in deinem Zorn,
erheb dich gegen meine wütenden Feinde! Wach auf, du mein Gott! Du
hast zum Gericht gerufen. Der Herr richtet die Völker. 8Um dich stehe
die Schar der Völker im Kreis; über ihnen throne du in der Höhe!
9Herr, weil ich gerecht bin, verschaff mir Recht (und tu an mir Gutes),
weil ich schuldlos bin! 10Die Bosheit der Frevler finde ein Ende, doch gib
dem Gerechten Bestand, gerechter Gott, der du auf Herz und Nieren prüfst.
11Ein Schild über mir ist Gott, er rettet die Menschen mit redlichem
Herzen. 12Gott ist ein gerechter Richter, ein Gott, der täglich strafen
kann. 13Wenn der Frevler sein Schwert wieder schärft, seinen Bogen
spannt und zielt, 14dann rüstet er tödliche Waffen gegen sich
selbst, bereitet sich glühende Pfeile. 15Er hat Böses im Sinn;
er geht schwanger mit Unheil und Tücke gebiert er. 16Er gräbt
ein Loch, er schaufelt es aus, doch er stürzt in die Grube, die er
selber gemacht hat. 17Seine Untat kommt auf sein eigenes Haupt, seine Gewalttat
fällt auf seinen Scheitel zurück. 18Ich will dem Herrn danken,
denn er ist gerecht; dem Namen des Herrn, des Höchsten, will ich singen
und spielen. |
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| 8 | ||
1[Für den Chormeister. Nach dem Kelterlied. Ein Psalm Davids.] 2Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; über den Himmel breitest du deine Hoheit aus. 3Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, deinen Gegnern zum Trotz; deine Feinde und Widersacher müssen verstummen. 4Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: 5Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. 7Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt: 8All die Schafe, Ziegen und Rinder und auch die wilden Tiere, 9die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht. 10Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde! |
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