| Woche 4 | Bibelleseplan |
Dienstag / Geschichte |
Josua 16-20 |
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| 16 | ||
| Das Gebiet der Nachkommen Josefs 1Das war der Anteil, der den Nachkommen Josefs durch das Los zufiel: (Seine Grenze verläuft) vom Jordan bei Jericho zu den Quellen von Jericho im Osten, dann von Jericho aus in die Wüste aufsteigend und ins Gebirge von Bet-El. 2Von Bet-El geht sie nach Lus hinaus und hinüber zum Gebiet der Arkiter nach Atarot. 3Dann führt sie westwärts hinab zum Gebiet der Jafletiter bis zum Gebiet von Unter-Bet-Horon und Geser und läuft am Meer aus. 4Erbbesitz erhielten auch die Söhne Josefs, Manasse und Efraim. 5Dies war das Gebiet der Efraimiter, entsprechend ihren Sippen: Die Grenze ihres Erbbesitzes [im Osten] verläuft von Atarot-Adar bis Ober-Bet-Horon 6und läuft zum Meer. Von Michmetat im Norden wendet sich die Grenze ostwärts nach Taanat-Schilo und geht ostwärts daran vorbei nach Janoach. 7Von Janoach führt sie hinab nach Atarot und Naara, berührt Jericho und läuft am Jordan aus. 8Von Tappuach geht die Grenze westwärts zum Bach Kana und läuft am Meer aus. Das ist der Erbbesitz des Stammes der Efraimiter, entsprechend ihren Sippen; 9ferner (gehören) den Efraimitern vereinzelte Städte mitten im Erbbesitz der Manassiter, und zwar die Städte samt den dazugehörenden Gehöften. 10Die Efraimiter konnten aber die Kanaaniter, die in Geser wohnten, nicht vertreiben. So wohnen die Kanaaniter bis zum heutigen Tag mitten in Efraim; sie wurden aber zu Fronknechten gemacht. |
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| 17 | ||
| 1Dem Stamm des Manasse - er war der Erstgeborene Josefs - fiel durch das Los folgender Anteil zu: Machir, der Erstgeborene Manasses, der Vater Gileads, - er war ein kampferprobter Mann - erhielt Gilead und den Baschan. 2Auch die übrigen Söhne Manasses erhielten einen (Anteil) entsprechend ihren Sippen: die Söhne Abiësers, die Söhne Heleks, die Söhne Asriëls, die Söhne Schechems, die Söhne Hefers und die Söhne Schemidas; das sind die männlichen Nachkommen Manasses, des Sohnes Josefs, mit ihren Sippen. 3Zelofhad aber, der Sohn Hefers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter. Seine Töchter hatten folgende Namen: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. 4Sie erschienen vor dem Priester Eleasar und vor Josua, dem Sohn Nuns, und vor den Anführern und sagten: Der Herr hat Mose befohlen, uns Erbbesitz im Kreis unserer Brüder zu geben. Da gab er ihnen, gemäß der Anweisung des Herrn, Erbbesitz im Kreis der Brüder ihres Vaters. 5So entfielen auf Manasse, abgesehen vom Land Gilead und dem Baschan, die jenseits des Jordan liegen, zehn Anteile. 6Denn die Töchter Manasses erhielten Erbbesitz im Kreis seiner Söhne. Das Land Gilead aber erhielten die übrigen Söhne Manasses. 7Das Gebiet Manasses reicht vom Gebiet Aschers bis nach Michmetat, das gegenüber von Sichem liegt. Von dort verläuft die Grenze nach Süden bis zu den Einwohnern von En-Tappuach. 8Manasse wurde das Gebiet von Tappuach zuteil, Tappuach selbst aber, an der Grenze Manasses, den Efraimitern. 9Dann zieht sich die Grenze hinab zum Bach Kana; südlich des Bachs gehören einzelne Städte mitten unter den Städten Manasses zu Efraim. Nördlich des Bachs ist die Grenze Manasses; sie läuft am Meer aus. 10Das Gebiet im Süden gehört Efraim und das Gebiet im Norden Manasse, dessen Grenze das Meer bildet. Im Norden grenzen sie an Ascher, im Osten an Issachar. 11Manasse erhielt in Issachar und in Ascher Bet-Schean und seine Tochterstädte, Jibleam und seine Tochterstädte, die Einwohner von Dor und seinen Tochterstädten, die Einwohner von En-Dor und seinen Tochterstädten, die Einwohner von Taanach und seinen Tochterstädten, die Einwohner von Megiddo und seinen Tochterstädten [drei Anhöhen]. 12Doch die Manassiter konnten diese Städte nicht in Besitz nehmen; es gelang den Kanaanitern, ihre Wohnsitze in diesem Land zu halten. 13Als die Israeliten jedoch stark geworden waren, zwangen sie die Kanaaniter zur Fron; aber vertreiben konnten sie sie nicht. 14Die Nachkommen Josefs sagten zu Josua: Warum hast du uns nur ein einziges Los und nur einen einzigen Anteil als Erbbesitz gegeben, obwohl wir ein zahlreiches Volk sind, nachdem uns der Herr so sehr gesegnet hat? 15Josua antwortete ihnen: Wenn ihr ein so zahlreiches Volk seid, dann steigt doch hinauf in das Waldgebiet und rodet für euch dort im Land der Perisiter und Rafaïter, wenn euch das Gebirge Efraim zu eng ist. 16Da sagten die Nachkommen Josefs: Das Bergland reicht für uns nicht aus. Im ebenen Land aber wohnen die Kanaaniter, die alle eiserne Kampfwagen haben, wie etwa die Leute in Bet-Schean und seinen Tochterstädten und die Leute in der Ebene Jesreel. 17Josua erwiderte dem Haus Josef, Efraim und Manasse: Ihr seid ein zahlreiches Volk und habt große Kraft. Ihr erhaltet nicht nur einen einzigen Anteil; 18denn auch das Bergland soll euch gehören. Es ist bewaldet; ihr könnt es roden. Das so gewonnene Land soll euch gehören, wenn ihr auch die Kanaaniter nicht vertreiben könnt, weil sie eiserne Kampfwagen haben und weil sie stark sind. | ||
| 18 | ||
| 1Die ganze Gemeinde der Israeliten versammelte
sich in Schilo. Dort schlugen sie das Offenbarungszelt auf; das ganze Land
lag unterworfen vor ihnen. 2Aber noch waren von den Israeliten sieben Stämme
übrig, die ihren Erbbesitz nicht zugeteilt bekommen hatten. 3Da sagte
Josua zu den Israeliten: Wie lange wollt ihr noch zögern, hinzugehen
und das Land in Besitz zu nehmen, das der Herr, der Gott eurer Väter,
euch gegeben hat? 4Bestimmt drei Männer aus jedem Stamm; ich will sie
aussenden. Sie sollen sich auf den Weg machen, durch das ganze Land ziehen
und es im Hinblick auf ihren Erbbesitz schriftlich aufnehmen. Dann sollen
sie (wieder) zu mir kommen. 5Ihr sollt es unter euch in sieben Teile aufteilen.
Juda soll auf seinem Gebiet im Süden bleiben und das Haus Josef soll
auf seinem Gebiet im Norden bleiben. 6Ihr also sollt das Land in sieben
Teilen schriftlich aufnehmen und (die Aufzeichnung) zu mir hierher bringen.
Ich werde dann hier vor dem Herrn, unserem Gott, das Los für euch werfen.
7Doch Levi bekommt keinen Anteil unter euch, denn sein Erbbesitz ist das
Priestertum des Herrn. Und Gad, Ruben und der halbe Stamm Manasse haben
bereits ihren Erbbesitz erhalten; ihn hat Mose, der Knecht des Herrn, ihnen
gegeben, jenseits des Jordan im Osten. 8Da machten sich die Männer
auf den Weg und zogen fort. Josua hatte denen, die fortzogen, befohlen,
das Land schriftlich aufzunehmen, und gesagt: Geht, zieht durch das Land
und nehmt es schriftlich auf! Dann kommt zu mir zurück und ich will
hier in Schilo vor dem Herrn das Los für euch werfen. 9Die Männer
gingen fort, durchquerten das Land und zeichneten es in einem Buch auf,
geordnet nach Städten und in sieben Teile gegliedert. Dann kamen sie
wieder zu Josua ins Lager nach Schilo. 10Und Josua warf in Schilo vor den
Augen des Herrn das Los für die Israeliten. So verteilte Josua das
Land an sie, entsprechend ihren Abteilungen. 11Das (erste) Los fiel auf
den Stamm der Benjaminiter und ihre Sippen. Als ihr Anteil ergab sich das
Gebiet zwischen den Judäern und den Nachkommen Josefs. 12Ihre Grenze
im Norden beginnt am Jordan. Dann steigt sie hinauf zum Bergrücken
nördlich von Jericho und weiter nach Westen ins Gebirge und läuft
sodann ins Weidegebiet von Bet-Awen hinaus. 13Von dort zieht sie sich hinüber
nach Lus, südlich am Bergrücken von Lus, das ist Bet-El, vorbei;
dann steigt sie nach Atrot-Addar hinab zu dem Berg, der südlich von
Unter-Bet-Horon liegt. 14Darauf biegt sie ab und wendet sich auf der Westseite
nach Süden, von dem Berg aus, der Bet-Horon südlich gegenüberliegt.
Sie läuft aus bei Kirjat-Baal, das ist Kirjat-Jearim, eine Stadt der
Judäer. Das ist die Westseite. 15Die Südseite (der Grenze) beginnt
am Rand von Kirjat-Jearim. Sie verläuft dann westwärts hin zur
Neftoach-Quelle. 16Dann zieht sie sich hinab zum Rand des Berges, der dem
Ben-Hinnom-Tal gegenüber im Norden der Rafaïter-Ebene liegt. Sie
steigt in das Ben-Hinnom-Tal hinab südlich des Bergrückens der
Jebusiter und führt zur Rogel-Quelle hinunter. 17Dann biegt sie nach
Norden ab, geht weiter nach En-Schemesch und nach Gelilot, gegenüber
der Steige von Adummim, und steigt dann zum Stein des Bohan, des Sohnes
Rubens, hinab. 18Sie geht nördlich am Bergrücken von Bet-Araba
vorbei und führt weiter in die Araba hinunter. 19Dann führt die
Grenze nördlich am Bergrücken von Bet-Hogla vorbei und läuft
nördlich der Landzunge des Salzmeers aus, am südlichen Ende des
Jordan. Das ist die Südgrenze. 20Der Jordan bildet die Grenze auf der
Ostseite. Das ist der Erbbesitz der Benjaminiter mit seinen Grenzen ringsum,
entsprechend ihren Sippen. 21Das sind die Städte des Stammes der Benjaminiter,
entsprechend ihren Sippen: Jericho, Bet-Hogla, Emek-Keziz, 22Bet-Araba,
Zemarajim, Bet-El, 23Awim, Para, Ofra, 24Kefar-Ammoni, Ofni und Geba: zwölf
Städte mit den dazugehörenden Gehöften; 25ferner Gibeon,
Rama, Beerot, 26Mizpe, Kefira, Moza, 27Rekem, Jirpeel, Tarala, 28Zela, Elef,
Jebus, das ist Jerusalem, Gibea und Kirjat: vierzehn Städte mit den
dazugehörenden Gehöften. Das ist der Erbbesitz der Benjaminiter,
entsprechend ihren Sippen. |
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| 19 | ||
| 1Das zweite Los fiel [auf Simeon] auf den Stamm der Simeoniter und ihre Sippen. Ihr Erbbesitz lag mitten im Erbbesitz der Judäer. 2Sie erhielten als Erbbesitz: Beerscheba, Scheba, Molada, 3Hazar-Schual, Baala, Ezem, 4Eltolad, Betul, Horma, 5Ziklag, Bet-Markabot, Hazar-Susa, 6Bet-Lebaot und Scharuhen: dreizehn Städte mit den dazugehörenden Gehöften; 7ferner Ajin, Rimmon, Atar und Aschan: vier Städte mit den dazugehörenden Gehöften, 8dazu alle Gehöfte rings um diese Städte bis hin nach Baalat-Beer und Ramat-Negeb. Das ist der Erbbesitz des Stamms der Simeoniter, entsprechend ihren Sippen. 9Der Erbbesitz der Simeoniter war ein Stück vom Anteil der Judäer; denn der Anteil der Judäer war für diese zu groß. So erhielten die Simeoniter Erbbesitz mitten in deren Erbbesitz. 10Das dritte Los fiel auf die Sebuloniter und ihre Sippen. Das Gebiet ihres Erbbesitzes erstreckt sich bis nach Sarid. 11Ihre Grenze steigt westwärts nach Marala hinauf, berührt Dabbeschet und stößt an das Bachtal gegenüber von Jokneam. 12Von Sarid aus wendet sie sich nach Osten [dem Sonnenaufgang zu] zum Gebiet von Kislot-Tabor, läuft weiter nach Daberat und hinauf nach Jafia. 13Von dort geht sie wieder ostwärts dem Sonnenaufgang zu nach Gat-Hefer und Et-Kazin und weiter nach Rimmon und biegt dann ab nach Nea. 14Sie zieht sich um Nea herum, geht dann in nördlicher Richtung nach Hannaton und läuft im Tal Jiftach-El aus. 15(Dazu kommen) . . . Kattat, Nahalal, Schimron, Jidala und Betlehem: zwölf Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 16Das ist der Erbbesitz der Sebuloniter, entsprechend ihren Sippen: die Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 17Das vierte Los fiel [auf Issachar,] auf die Issachariter und ihre Sippen. 18Ihr Gebiet erstreckt sich bis Jesreel und (umfasst) Kesullot, Schunem, 19Hafarajim, Schion, Anahara, 20Rabbit, Kischjon, Ebez, 21Remet, En-Gannim, En-Hadda und Bet-Pazzez. 22Die Grenze berührt Tabor, Schahazajim und Bet-Schemesch. Dann läuft sie am Jordan aus: Im Ganzen sind es sechzehn Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 23Das ist der Erbbesitz der Issachariter, entsprechend ihren Sippen: die Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 24Das fünfte Los fiel auf den Stamm der Ascheriter und ihre Sippen. 25Ihr Gebiet umfasst Helkat, Hali, Beten, Achschaf, 26Alammelech, Amad und Mischal; es stößt im Westen an den Karmel und an den Fluss Libnat. 27Im Osten dagegen verläuft die Grenze nach Bet-Dagon, stößt an Sebulon und berührt im Norden das Tal Jiftach-El, ferner Bet-Emek und Negiël und geht dann nordwärts nach Kabul 28- Abdon, Rehob, Hammon und Kana gehören dazu - und bis nach Groß-Sidon. 29Dann wendet sich die Grenze nach Rama und geht bis zur Festung Tyrus. Von dort wendet sie sich nach Hosa und läuft am Meer aus. (Dazu gehören) . . . Mahaleb, Achsib, 30Umma, Afek und Rehob: (im ganzen) zweiundzwanzig Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 31Das ist der Erbbesitz des Stammes der Ascheriter, entsprechend ihren Sippen: die Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 32Das sechste Los fiel auf die Naftaliter und ihre Sippen. 33Ihre Grenze geht von Helef, von der Eiche bei Zaanannim, aus über Adami-Nekeb und Jabneel bis nach Lakkum und läuft am Jordan aus. 34Umgekehrt geht die Grenze westwärts nach Asnot-Tabor und von dort hinaus nach Hukkok. Sie stößt im Süden an Sebulon; im Westen stößt sie an Ascher und im Osten [an Juda und] an den Jordan. 35(Dazu kommen) die befestigten Städte Ziddim, Zer, Hammat-Rakkat, Kinneret, 36Adama, Rama, Hazor, 37Kedesch, Edreï, En-Hazor, 38Jiron, Migdal-El, Horem, Bet-Anat und Bet-Schemesch: neunzehn Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 39Das ist der Erbbesitz der Naftaliter entsprechend ihren Sippen: die Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 40Das siebte Los fiel auf den Stamm der Daniter und ihre Sippen. 41Das Gebiet ihres Erbbesitzes umfasste Zora, Eschtaol, Ir-Schemesch, 42Schaalbim, Ajalon, Jitla, 43Elon, Timna, Ekron, 44Elteke, Gibbeton, Baalat, 45Jehud, Bene-Berak, Gat-Rimmon, 46Me-Jarkon, Rakkon samt dem Gebiet gegenüber Jafo. 47Doch das Gebiet wurde den Danitern zu eng. Da zogen die Daniter nach Leschem hinauf, eröffneten den Kampf gegen Leschem, nahmen es ein und erschlugen seine Einwohner mit scharfem Schwert. Sie nahmen die Stadt in Besitz und blieben dort. Sie nannten Leschem von nun an Dan, nach dem Namen ihres Stammvaters Dan. 48Das ist der Erbbesitz des Stammes der Daniter, entsprechend ihren Sippen: die Städte mit den dazugehörenden Gehöften. 49So vollendeten die Israeliten die Verteilung der Gebiete des Landes. Die Israeliten gaben auch Josua, dem Sohn Nuns, Erbbesitz in ihrer Mitte. 50Auf Befehl des Herrn gaben sie ihm die Stadt, die er sich erbeten hatte: Timnat-Serach im Gebirge Efraim. Er baute die Stadt wieder auf und wohnte dort. 51Das sind die erblichen Anteile, die der Priester Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Großfamilien der Israeliten in Schilo vor den Augen des Herrn, am Eingang des Offenbarungszeltes, den Stämmen der Israeliten durch das Los zuteilten. Dann waren sie mit der Verteilung des Landes fertig. | ||
| 20 | ||
| 1Damals sagte der Herr zu Josua: 2Sag den Israeliten:
Bestimmt die Asylstädte bei euch, von denen ich zu euch durch Mose
gesprochen habe. 3Dorthin kann jeder fliehen, der getötet hat, das
heißt, der versehentlich, ohne Vorsatz, einen Menschen erschlagen
hat. Die Städte sollen euch als Asyl vor dem Bluträcher dienen.
4Wenn jemand in eine von diesen Städten flieht, soll er am Eingang
des Stadttors stehen bleiben und den Ältesten der Stadt seine Sache
vortragen. Sie sollen ihn zu sich in die Stadt aufnehmen und ihm eine Unterkunft
geben, damit er bei ihnen bleiben kann. 5Wenn dann der Bluträcher ihn
verfolgt, sollen sie ihm den, der getötet hat, nicht ausliefern; denn
er hat seinen Nächsten versehentlich erschlagen und ohne ihn vorher
gehasst zu haben. 6Er soll in dieser Stadt bleiben, bis er vor die Gemeinde
zur Gerichtsverhandlung treten kann, bis zum Tod des Hohenpriesters, der
in jenen Tagen im Amt ist. Dann darf der, der getötet hat, wieder in
seine Stadt und in sein Haus zurückkehren - in die Stadt, aus der er
geflohen ist. 7Man wählte also Kedesch in Galiläa, im Gebirge
Naftali, aus, ferner Sichem im Gebirge Efraim und Kirjat-Arba, das ist Hebron,
im Gebirge Juda. 8Jenseits des Jordan [östlich von Jericho] bestimmte
man Bezer in der Steppe, in der Ebene, vom Stamm Ruben, Ramot in Gilead
vom Stamm Gad und Golan im Baschan vom Stamm Manasse. 9Das waren die Asylstädte
für alle Israeliten und für die Fremden, die sich bei ihnen aufhielten.
Dorthin konnte jeder, der ohne Vorsatz einen Menschen erschlagen hatte,
fliehen, um nicht durch die Hand des Bluträchers zu sterben, bevor
er vor der Gemeinde gestanden hätte. |
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