| Woche 5 | Bibelleseplan |
Dienstag / Geschichte |
Josua 21-24 |
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| 21 | ||
| 1Die Familienoberhäupter der Leviten kamen
in Schilo im Land Kanaan zu dem Priester Eleasar, zu Josua, dem Sohn Nuns,
und zu den Stammeshäuptern der Israeliten 2und sagten zu ihnen: Der
Herr hat durch Mose befohlen, uns Städte zum Wohnen und ihre Weideflächen
für unser Vieh zu geben. 3Da gaben die Israeliten den Leviten nach
der Anordnung des Herrn aus ihrem Erbbesitz die folgenden Städte mit
ihren Weideflächen. 4Als das Los auf die Sippen der Kehatiter fiel,
erhielten unter den Leviten die Nachkommen des Priesters Aaron durch das
Los dreizehn Städte vom Stamm Juda, vom Stamm der Simeoniter und vom
Stamm Benjamin. 5Die übrigen Kehatiter erhielten, entsprechend ihren
Sippen, durch das Los zehn Städte vom Stamm Efraim, vom Stamm Dan und
vom halben Stamm Manasse. 6Die Nachkommen Gerschons erhielten, entsprechend
ihren Sippen, durch das Los dreizehn Städte vom Stamm Issachar, vom
Stamm Ascher, vom Stamm Naftali und vom halben Stamm Manasse im Baschan.
7Die Nachkommen Meraris erhielten, entsprechend ihren Sippen, zwölf
Städte vom Stamm Ruben, vom Stamm Gad und vom Stamm Sebulon. 8Diese
Städte mit ihren Weideflächen gaben die Israeliten durch das Los
den Leviten, wie es der Herr durch Mose befohlen hatte. 9Vom Stamm der Judäer
und vom Stamm der Simeoniter gaben sie ihnen die folgenden, namentlich genannten
Städte. 10Sie wurden den Nachkommen Aarons unter den Kehatitern, unter
den Leviten, zuteil; denn auf sie fiel das erste Los. 11Ihnen gab man die
Stadt des Arba, des Vaters Anaks, also Hebron, im Gebirge Juda, mit seinen
Weideflächen ringsum. 12Das Ackerland der Stadt aber und die dazugehörenden
Gehöfte hatte man Kaleb, dem Sohn Jefunnes, als Besitz gegeben. 13Den
Nachkommen des Priesters Aaron gab man also die Asylstadt für solche,
die einen Menschen erschlagen haben, Hebron mit seinen Weideflächen,
ferner Libna mit seinen Weideflächen, 14Jattir mit seinen Weideflächen,
Eschtemoa mit seinen Weideflächen, 15Holon mit seinen Weideflächen,
Debir mit seinen Weideflächen, 16Ajin mit seinen Weideflächen,
Jutta mit seinen Weideflächen und Bet-Schemesch mit seinen Weideflächen:
neun Städte von den zwei Stämmen (den Judäern und den Simeonitern).
17Vom Stamm Benjamin (gab man ihnen) Gibeon mit seinen Weideflächen,
Geba mit seinen Weideflächen, 18Anatot mit seinen Weideflächen
und Alemet mit seinen Weideflächen: vier Städte. 19Im Ganzen erhielten
die Nachkommen Aarons, die Priester waren, dreizehn Städte mit ihren
Weideflächen. 20Die Sippen der levitischen Kehatiter, die von den Nachkommen
Kehats außerdem noch vorhanden waren, erhielten die Städte ihres
Anteils vom Stamm Efraim. 21Man gab ihnen die Asylstädte für solche,
die einen Menschen erschlagen haben, Sichem mit seinen Weideflächen
im Gebirge Efraim, ferner Geser mit seinen Weideflächen, 22Kibzajim
mit seinen Weideflächen und Bet-Horon mit seinen Weideflächen:
vier Städte; 23vom Stamm Dan erhielten sie Elteke mit seinen Weideflächen,
Gibbeton mit seinen Weideflächen, 24Ajalon mit seinen Weideflächen
und Gat-Rimmon mit seinen Weideflächen: vier Städte; 25vom halben
Stamm Manasse erhielten sie Taanach mit seinen Weideflächen und Gat-Rimmon
mit seinen Weideflächen: zwei Städte. 26Im Ganzen erhielten die
Sippen der übrigen Nachkommen Kehats zehn Städte. 27Den Gerschonitern
aus den levitischen Sippen gab man vom halben Stamm Manasse die Asylstadt
für solche, die einen Menschen erschlagen haben, Golan im Baschan mit
seinen Weideflächen sowie Aschtarot mit seinen Weideflächen: zwei
Städte; 28vom Stamm Issachar erhielten sie Kischjon mit seinen Weideflächen,
Daberat mit seinen Weideflächen, 29Jarmut mit seinen Weideflächen
und En-Gannim mit seinen Weideflächen: vier Städte; 30vom Stamm
Ascher erhielten sie Mischal mit seinen Weideflächen, Abdon mit seinen
Weideflächen, 31Helkat mit seinen Weideflächen und Rehob mit seinen
Weideflächen: vier Städte; 32vom Stamm Naftali erhielten sie die
Asylstadt für solche, die einen Menschen erschlagen haben, Kedesch
in Galiläa mit seinen Weideflächen sowie Hammot-Dor mit seinen
Weideflächen und Kartan mit seinen Weideflächen: drei Städte.
33Im Ganzen erhielten die Gerschoniter, entsprechend ihren Sippen, dreizehn
Städte mit ihren Weideflächen. 34Den übrigen Leviten, also
den Sippen der Nachkommen Meraris, gab man vom Stamm Sebulon Jokneam mit
seinen Weideflächen, Karta mit seinen Weideflächen, 35Dimna mit
seinen Weideflächen und Nahalal mit seinen Weideflächen: vier
Städte; 36dazu vom Stamm Ruben Bezer mit seinen Weideflächen,
Jahaz mit seinen Weideflächen, 37Kedemot mit seinen Weideflächen
und Mefaat mit seinen Weideflächen: vier Städte; 38vom Stamm Gad
erhielten sie die Asylstadt für solche, die einen Menschen erschlagen
haben, Ramot-Gilead mit seinen Weideflächen, ferner Mahanajim mit seinen
Weideflächen, 39Heschbon mit seinen Weideflächen und Jaser mit
seinen Weideflächen: zusammen vier Städte. 40Im Ganzen erhielten
die Merariter entsprechend ihren Sippen, die unter den Sippen der Leviten
noch übrig waren, als ihren Anteil zwölf Städte. 41Die Gesamtanzahl
der Levitenstädte mitten im Besitz der Israeliten betrug achtundvierzig,
mit ihren Weideflächen. 42Diese Städte bestanden jeweils aus der
Stadt und den Weideflächen in ihrer Umgebung; so war es bei allen diesen
Städten.
Die Ruhe in der neu gewonnenen Heimat |
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| 22 | ||
| 1Damals rief Josua die Rubeniter, die Gaditer
und den halben Stamm Manasse zu sich 2und sagte zu ihnen: Ihr habt alles
befolgt, was euch Mose, der Knecht des Herrn, befohlen hat; ihr habt auch
mir in allem gehorcht, was ich euch befohlen habe. 3Ihr habt eure Brüder
während dieser langen Zeit bis heute nicht im Stich gelassen und habt
darauf geachtet, den Befehl des Herrn, eures Gottes, zu befolgen. 4Nun hat
der Herr, euer Gott, euren Brüdern Ruhe verschafft, wie er es ihnen
versprochen hatte. Kehrt also nun wieder zu euren Zelten zurück, in
das Land, das euch gehört und das euch Mose, der Knecht des Herrn,
jenseits des Jordan gegeben hat. 5Achtet aber genau darauf, das Gebot und
das Gesetz zu erfüllen, das euch Mose, der Knecht des Herrn, gegeben
hat: den Herrn, euren Gott, zu lieben, auf allen seinen Wegen zu gehen,
seine Gebote zu halten, euch ihm anzuschließen und ihm von ganzem
Herzen und ganzer Seele zu dienen. 6Dann segnete sie Josua und ließ
sie ziehen und sie begaben sich zu ihren Zelten. 7Der einen Hälfte
des Stammes Manasse hatte Mose im Baschan (Land) gegeben, der anderen Hälfte
gab Josua bei ihren Brüdern (Land) auf der anderen Seite des Jordan
im Westen. Als Josua sie nun wieder zu ihren Zelten ziehen ließ und
sie segnete, 8sagte er zu ihnen: Mit reichen Schätzen kehrt ihr zu
euren Zelten zurück, mit sehr viel Vieh, mit Silber und Gold, mit Bronze,
Eisen und sehr vielen Gewändern. Teilt die Beute, die ihr euren Feinden
abgenommen habt, mit euren Brüdern. 9So verließen die Rubeniter,
die Gaditer und der halbe Stamm Manasse die Israeliten und zogen von Schilo
im Land Kanaan nach Gilead, in das Land, das ihnen gehörte und das
sie auf den durch Mose ergangenen Befehl des Herrn hin in Besitz genommen
hatten. 10Als sie zu den Steinkreisen am Jordan kamen, die noch im Land
Kanaan liegen, errichteten die Rubeniter, die Gaditer und der halbe Stamm
Manasse dort am Jordan einen Altar von stattlichem Aussehen. 11Da erhielten
die Israeliten folgende Nachricht: Schaut, die Rubeniter, die Gaditer und
der halbe Stamm Manasse haben gegenüber dem Land Kanaan bei den Steinkreisen
am Jordan jenseits des Gebiets der Israeliten einen Altar errichtet. 12Als
die Israeliten das hörten, versammelte sich die ganze Gemeinde Israels
in Schilo, um gegen sie ins Feld zu ziehen. 13Die Israeliten schickten den
Priester Pinhas, den Sohn Eleasars, zu den Rubenitern, den Gaditern und
zum halben Stamm Manasse in Gilead. 14Mit ihm gingen zehn Anführer
[aus jeder Familie], aus jedem Stamm Israels je ein Anführer; jeder
gehörte zu den Familienoberhäuptern der Tausendschaften Israels.
15Als sie zu den Rubenitern, den Gaditern und dem halben Stamm Manasse ins
Land Gilead kamen, sagten sie zu ihnen: 16So hat die ganze Gemeinde des
Herrn gesagt: Was soll denn dieser Treubruch bedeuten, den ihr gegen den
Gott Israels begeht, indem ihr euch heute vom Herrn abwendet, indem ihr
euch einen Altar errichtet und euch heute dadurch gegen den Herrn auflehnt?
17Ist uns der Frevel von Pegor zu wenig? Von ihm haben wir uns bis heute
noch nicht gereinigt und seinetwegen ist die Plage über die Gemeinde
des Herrn gekommen. 18Ihr aber wendet euch heute vom Herrn ab. Wenn ihr
euch heute gegen den Herrn auflehnt, wird sich sein Zorn morgen gegen die
ganze Gemeinde Israels richten. 19Falls das Land, das euch gehört,
unrein ist, dann kommt herüber in das Land, das dem Herrn gehört
und wo die Wohnstätte des Herrn ist, und siedelt euch bei uns an! Aber
lehnt euch nicht gegen den Herrn auf und zieht uns nicht dadurch in euren
Aufruhr hinein, dass ihr für euch selber einen zweiten Altar, neben
dem Altar des Herrn, unseres Gottes, baut. 20Ist nicht sein Zorn über
die ganze Gemeinde Israels gekommen, als sich Achan, der Sohn Serachs, treulos
an dem Gut vergriffen hatte, das dem Untergang geweiht war? Und er war nur
ein einzelner Mann. Musste er nicht für seinen Frevel sterben? 21Darauf
antworteten die Rubeniter, die Gaditer und der halbe Stamm Manasse den Befehlshabern
der Tausendschaften Israels: 22Gott, ja Gott, der Herr - Gott, ja Gott,
der Herr, er weiß es und Israel soll es wissen: Wenn das Untreue,
wenn das Auflehnung gegen den Herrn war, dann soll er uns heute nicht helfen.
23Ob wir uns einen Altar errichtet haben, um uns vom Herrn abzuwenden, und
ob wir auf ihm Brandopfer und Speiseopfer darbringen und Heilsopfer herrichten
wollten, möge der Herr selbst untersuchen. 24Nein, wir haben das nur
aus Sorge getan, und zwar aus folgender Überlegung: Eure Söhne
könnten morgen zu unseren Söhnen sagen: Was habt ihr mit dem Herrn,
dem Gott Israels, zu tun? 25Als Grenze hat der Herr den Jordan zwischen
uns und euch, das heißt den Rubenitern und Gaditern, gelegt. Ihr habt
keinen Anteil am Herrn. So könnten eure Söhne unsere Söhne
davon abhalten, den Herrn zu fürchten. 26Deshalb sagten wir uns: Wir
wollen einen Altar errichten, nicht für Brandopfer und nicht für
Schlachtopfer; 27er soll vielmehr ein Zeuge sein zwischen uns und euch und
zwischen den Generationen nach uns dafür, dass wir den Dienst vor dem
Angesicht des Herrn durch Brandopfer, Schlachtopfer und Heilsopfer verrichten
dürfen. Dann können eure Söhne morgen nicht unseren Söhnen
sagen: Ihr habt keinen Anteil am Herrn. 28Wir dachten: Wenn sie morgen so
zu uns und unseren Nachkommen sprechen, werden wir zu ihnen sagen: Seht
euch doch die Gestalt des Altares des Herrn an, den unsere Väter errichtet
haben, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer, sondern
damit er Zeuge zwischen uns und euch sei. 29Es sei fern von uns, dass wir
uns gegen den Herrn auflehnen und uns heute von ihm abwenden, indem wir
einen zweiten Altar für Brandopfer, Speiseopfer und Schlachtopfer neben
dem Altar des Herrn, unseres Gottes, errichten, der vor seiner Wohnstätte
steht. 30Als der Priester Pinhas und die Oberhäupter der Gemeinde [die
Befehlshaber der Tausendschaften Israels], die bei ihm waren, hörten,
was die Rubeniter, die Gaditer und die Manassiter sagten, waren sie damit
einverstanden. 31Und der Priester Pinhas, der Sohn Eleasars, sagte zu den
Rubenitern, den Gaditern und den Manassitern: Jetzt wissen wir, dass der
Herr mitten unter uns ist; denn ihr habt keinen solchen Treubruch gegen
den Herrn begangen. Dadurch habt ihr die Israeliten vor der (strafenden)
Hand des Herrn bewahrt. 32Dann verließen der Priester Pinhas, der
Sohn Eleasars, und die Oberhäupter die Rubeniter und Gaditer und kehrten
aus dem Land Gilead ins Land Kanaan zu den Israeliten zurück. Sie berichteten
ihnen alles 33und die Israeliten waren damit einverstanden. Sie priesen
Gott und dachten nicht mehr daran, gegen die Rubeniter und Gaditer ins Feld
zu ziehen und das Land zu verwüsten, in dem sie wohnten. 34Die Rubeniter
und Gaditer nannten den Altar Zeuge, denn (sie sagten): Er steht mitten
unter uns als Zeuge dafür, dass Jahwe Gott ist. |
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| 23 | ||
| 1Lange Zeit später, nachdem der Herr Israel Ruhe vor all seinen Feinden ringsum verschafft hatte und Josua alt und betagt geworden war, 2rief Josua ganz Israel, seine Ältesten und Häupter, seine Richter und Listenführer zusammen und sagte zu ihnen: Ich bin nun alt und betagt. 3Ihr habt selbst alles gesehen, was der Herr, euer Gott, mit all diesen Völkern vor euren Augen gemacht hat; denn der Herr, euer Gott, hat selbst für euch gekämpft. 4Seht, ich habe euch die Gebiete dieser Völker, die noch übrig geblieben sind, und all der Völker, die ich vernichtet habe, vom Jordan bis zum großen Meer im Westen entsprechend euren Stämmen als Erbbesitz zugeteilt. 5Der Herr, euer Gott, wird sie (auch künftig) vor euren Augen verjagen und sie vor euren Augen vertreiben und ihr werdet ihr Land in Besitz nehmen, wie es euch der Herr, euer Gott, versprochen hat. 6Haltet aber immer daran fest, alles zu beachten und zu tun, was im Gesetzbuch des Mose geschrieben steht; weicht nicht nach rechts oder links davon ab! 7Vermischt euch nicht mit diesen Völkern, die bei euch noch übrig geblieben sind; den Namen ihrer Götter sollt ihr nicht nennen und nicht bei ihnen schwören, ihr sollt ihnen nicht dienen und euch nicht vor ihnen niederwerfen, 8sondern am Herrn, eurem Gott, fest halten, wie ihr es bis heute getan habt. 9Der Herr hat vor euren Augen große und mächtige Völker vertrieben; bis heute konnte niemand euch standhalten. 10Ein Einziger von euch kann tausend verfolgen; denn der Herr, euer Gott, kämpft selbst für euch, wie er es euch versprochen hat. 11Achtet darum um eures Lebens willen sehr darauf, dass ihr (immer) den Herrn, euren Gott, liebt. 12Denn wenn ihr euch wirklich von ihm abwendet und euch diesen Völkern, die bei euch noch übrig geblieben sind, anschließt, wenn ihr euch mit ihnen verschwägert, wenn ihr euch mit ihnen vermischt und sie sich mit euch vermischen, 13dann könnt ihr gewiss sein, dass der Herr, euer Gott, diese Völker nicht mehr vor euren Augen vertreiben wird. Sie werden zur Schlinge und zur Falle für euch, zur Peitsche für euren Rücken und zum Stachel in euren Augen, bis ihr aus diesem schönen Land verschwindet, das der Herr, euer Gott, euch gegeben hat. 14Ich selbst muss heute den Weg alles Irdischen gehen. Ihr aber sollt mit ganzem Herzen und ganzer Seele erkennen, dass von all den Zusagen, die der Herr, euer Gott, euch gegeben hat, keine einzige ausgeblieben ist; alle sind sie eingetroffen, keine einzige von ihnen ist ausgeblieben. 15Wie aber bisher jede Zusage, die der Herr, euer Gott, euch gegeben hat, eingetroffen ist, so wird der Herr, euer Gott, künftig jede Drohung gegen euch verwirklichen, bis er euch aus diesem schönen Land hinweggerafft hat, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat. 16Wenn ihr euch gegen den Bund, auf den der Herr, euer Gott, euch verpflichtet hat, vergeht, wenn ihr anderen Göttern dient und sie anbetet, dann wird der Zorn des Herrn gegen euch entbrennen und ihr werdet rasch aus dem schönen Land verschwinden, das er euch gegeben hat. | ||
| 24 | ||
| 1Josua versammelte alle Stämme Israels
in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter
und Listenführer zusammen und sie traten vor Gott hin. 2Josua sagte
zum ganzen Volk: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jenseits des Stroms
wohnten eure Väter von Urzeiten an [Terach, der Vater Abrahams und
der Vater Nahors] und dienten anderen Göttern. 3Da holte ich euren
Vater Abraham von jenseits des Stroms und ließ ihn durch das ganze
Land Kanaan ziehen. Ich schenkte ihm zahlreiche Nachkommenschaft und gab
ihm Isaak. 4Dem Isaak gab ich Jakob und Esau und ich verlieh Esau das Bergland
Seïr, damit er es in Besitz nahm. Jakob aber und seine Söhne zogen
nach Ägypten hinab. 5Dann sandte ich Mose und Aaron und strafte Ägypten
durch das, was ich in Ägypten tat. Danach habe ich euch herausgeführt
6[ich führte eure Väter heraus] aus Ägypten und ihr seid
ans Meer gekommen. Die Ägypter aber verfolgten eure Väter mit
Wagen und Pferden bis zum Schilfmeer. 7Da schrien eure Väter zum Herrn
und er legte zwischen euch und die Ägypter eine Finsternis und ließ
das Meer über sie kommen, sodass es sie überflutete. Mit eigenen
Augen habt ihr gesehen, was ich in Ägypten getan habe. Dann habt ihr
euch lange in der Wüste aufgehalten. 8Ich brachte euch in das Land
der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten. Sie kämpften mit euch,
aber ich gab sie in eure Gewalt; ihr habt ihr Land in Besitz genommen und
ich habe sie euretwegen vernichtet. 9Dann erhob sich der König Balak
von Moab, der Sohn Zippors, und kämpfte gegen Israel. Er schickte Boten
zu Bileam, dem Sohn Beors, und ließ ihn rufen, damit er euch verflucht.
10Ich aber wollte keinen Fluch von Bileam hören. Darum musste er euch
segnen und ich rettete euch aus seiner Gewalt. 11Dann habt ihr den Jordan
durchschritten und seid nach Jericho gekommen; die Bürger von Jericho
kämpften gegen euch, ebenso die Amoriter, die Perisiter, die Kanaaniter,
die Hetiter, die Girgaschiter, die Hiwiter und die Jebusiter und ich gab
sie in eure Gewalt. 12Ich habe Panik vor euch hergeschickt. Sie trieb sie
vor euch her [die beiden Könige der Amoriter]; das geschah nicht durch
dein Schwert und deinen Bogen. 13Ich gab euch ein Land, um das ihr euch
nicht bemüht hattet, und Städte, die ihr nicht erbaut hattet.
Ihr habt in ihnen gewohnt und ihr habt von Weinbergen und Ölbäumen
gegessen, die ihr nicht gepflanzt hattet. 14Fürchtet also jetzt den
Herrn und dient ihm in vollkommener Treue. Schafft die Götter fort,
denen eure Väter jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben,
und dient dem Herrn! 15Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu
dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern,
denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern
der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen
dem Herrn dienen. 16Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den
Herrn verlassen und anderen Göttern dienen. 17Denn der Herr, unser
Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten
herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder
getan hat. Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen
sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind.
18Der Herr hat alle Völker vertrieben, auch die Amoriter, die vor uns
im Land wohnten. Auch wir wollen dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.
19Da sagte Josua zum Volk: Ihr seid nicht imstande, dem Herrn zu dienen,
denn er ist ein heiliger Gott, ein eifersüchtiger Gott; er wird euch
eure Frevel und eure Sünden nicht verzeihen. 20Wenn ihr den Herrn verlasst
und fremden Göttern dient, dann wird er sich von euch abwenden, wird
Unglück über euch bringen und euch ein Ende bereiten, obwohl er
euch zuvor Gutes getan hat. 21Das Volk aber sagte zu Josua: Nein, wir wollen
dem Herrn dienen. 22Josua antwortete dem Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch
selbst, dass ihr euch für den Herrn und für seinen Dienst entschieden
habt. [Sie antworteten: Das sind wir.] 23Schafft also jetzt die fremden
Götter ab, die noch bei euch sind, und neigt eure Herzen dem Herrn
zu, dem Gott Israels! 24Das Volk sagte zu Josua: Dem Herrn, unserem Gott,
wollen wir dienen und auf seine Stimme hören. 25So schloss Josua an
jenem Tag einen Bund für das Volk und gab dem Volk Gesetz und Recht
in Sichem. 26Josua schrieb alle diese Worte in das Buch des Gesetzes Gottes
und er nahm einen großen Stein und stellte ihn in Sichem unter der
Eiche auf, die im Heiligtum des Herrn steht. 27Dabei sagte er zu dem ganzen
Volk: Seht her, dieser Stein wird ein Zeuge sein gegen uns; denn er hat
alle Worte des Herrn gehört, die er zu uns gesprochen hat. Er soll
ein Zeuge sein gegen euch, damit ihr euren Gott nicht verleugnet. 28Dann
entließ Josua das Volk, einen jeden in seinen Erbbesitz. 29Nach diesen
Ereignissen starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, im Alter von
hundertzehn Jahren. 30Man begrub ihn in Timnat-Serach, im Gebiet seines
Erbbesitzes auf dem Gebirge Efraim, nördlich vom Berg Gaasch. 31Israel
aber diente dem Herrn, solange Josua lebte und solange die Ältesten
am Leben waren, die Josua überlebten und alles wussten, was der Herr
für Israel getan hatte. 32Die Gebeine Josefs, die die Israeliten aus
Ägypten mitgebracht hatten, begrub man in Sichem auf dem Grundstück,
das Jakob von den Söhnen Hamors, des Vaters Sichems, für hundert
Kesita erworben hatte; es war den Nachkommen Josefs als Erbbesitz zuteil
geworden. 33Auch Eleasar, der Sohn Aarons, starb und man begrub ihn in Gibea,
(der Stadt) seines Sohnes Pinhas, die man ihm im Gebirge Efraim gegeben
hatte. |
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