| Woche 9 | Bibelleseplan |
Samstag / Evangelien |
Matth.23-25 |
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| 23 | ||
| 1 Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger 2 und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. 3 Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. 4 Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. 5 Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, 6 bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, 7 und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. 8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. 9 Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. 10 Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. 11 Der Größte von euch soll euer Diener sein. 12 Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. 13 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen. 14 [] 15 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst. 16 Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, so ist das kein Eid; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist an seinen Eid gebunden. 17 Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? 18 Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, so ist das kein Eid; wer aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, der ist an seinen Eid gebunden. 19 Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? 20 Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. 21 Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. 22 Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. 23 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. 24 Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele. 25 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt. 26 Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein. 27 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. 28 So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. 29 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten 30 und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden. 31 Damit bestätigt ihr selbst, dass ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. 32 Macht nur das Maß eurer Väter voll! 33 Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen? 34 Darum hört: Ich sende Propheten, Weise und Schriftgelehrte zu euch; ihr aber werdet einige von ihnen töten, ja sogar kreuzigen, andere in euren Synagogen auspeitschen und von Stadt zu Stadt verfolgen. 35 So wird all das unschuldige Blut über euch kommen, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut des Zacharias, Barachias\' Sohn, den ihr im Vorhof zwischen dem Tempelgebäude und dem Altar ermordet habt. 36 Amen, das sage ich euch: Das alles wird über diese Generation kommen. 37 Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. 38 Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. örtlich: Darum wird euch euer Haus überlassen. Zahlreiche Textzeugen haben stattdessen: . . . verödet überlassen. 39 Und ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr mich nicht mehr sehen, bis ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! | ||
| 24 | ||
| 1 Als Jesus den Tempel verlassen hatte, wandten
sich seine Jünger an ihn und wiesen ihn auf die gewaltigen Bauten des
Tempels hin. 2 Er sagte zu ihnen: Seht ihr das alles? Amen, das sage ich
euch: Kein Stein wird hier auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen
werden. 3 Als er auf dem Ölberg saß, wandten sich die Jünger,
die mit ihm allein waren, an ihn und fragten: Sag uns, wann wird das geschehen,
und was ist das Zeichen für deine Ankunft und das Ende der Welt? 4
Jesus antwortete: Gebt Acht, dass euch niemand irreführt! 5 Denn viele
werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Messias!, und
sie werden viele irreführen. 6 Ihr werdet von Kriegen hören und
Nachrichten über Kriege werden euch beunruhigen. Gebt Acht, lasst euch
nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende.
7 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das
andere und an vielen Orten wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
8 Doch das alles ist erst der Anfang der Wehen. 9 Dann wird man euch in
große Not bringen und euch töten und ihr werdet von allen Völkern
um meines Namens willen gehasst. 10 Dann werden viele zu Fall kommen und
einander hassen und verraten. 11 Viele falsche Propheten werden auftreten
und sie werden viele irreführen. 12 Und weil die Missachtung von Gottes
Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. 13 Wer jedoch
bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. 14 Aber dieses Evangelium
vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker
es hören; dann erst kommt das Ende. 15 Wenn ihr dann am heiligen Ort
den unheilvollen Gräuel stehen seht, der durch den Propheten Daniel
vorhergesagt worden ist - der Leser begreife -, 16 dann sollen die Bewohner
von Judäa in die Berge fliehen; 17 wer gerade auf dem Dach ist, soll
nicht mehr ins Haus gehen, um seine Sachen mitzunehmen; 18 wer auf dem Feld
ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen. 19 Weh aber
den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. 20
Betet darum, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen müsst.
21 Denn es wird eine so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben
hat, seit die Welt besteht, und wie es auch keine mehr geben wird. 22 Und
wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch
gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt
werden. 23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder:
Da ist er!, so glaubt es nicht! 24 Denn es wird mancher falsche Messias
und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen
und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen.
25 Denkt daran: Ich habe es euch vorausgesagt. 26 Wenn sie also zu euch
sagen: Seht, er ist draußen in der Wüste!, so geht nicht hinaus;
und wenn sie sagen: Seht, er ist im Haus!, so glaubt es nicht. 27 Denn wie
der Blitz bis zum Westen hin leuchtet, wenn er im Osten aufflammt, so wird
es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. 28 Überall wo ein Aas ist,
da sammeln sich die Geier. 29 Sofort nach den Tagen der großen Not
wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; die
Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert
werden. 30 Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen;
dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen und sie werden
den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken
des Himmels kommen sehen. 31 Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall
aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen
zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern. 32 Lernt
etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden
und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Genauso
sollt ihr erkennen, wenn ihr das alles seht, dass das Ende vor der Tür
steht. 34 Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis
das alles eintrifft. 35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte
werden nicht vergehen. 36 Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand,
auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des
Menschensohnes sein. 38 Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen
und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging,
39 und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird
es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. 40 Dann wird von zwei Männern,
die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen.
41 Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen
und eine zurückgelassen. 42 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht,
an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste,
zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben
und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. 44 Darum haltet auch
ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr
es nicht erwartet. 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr
eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen
brauchen? 46 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet,
wenn er kommt! 47 Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines
ganzen Vermögens machen. 48 Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt:
Mein Herr kommt noch lange nicht!, 49 und anfängt, seine Mitknechte
zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert, 50 dann wird der Herr an
einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde,
die er nicht kennt; 51 und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm
seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den
Zähnen knirschen. |
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| 25 | ||
| 1 Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie
mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
2 Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die
törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, 4 die klugen aber
nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. 5 Als nun
der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen
ein. 6 Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe:
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! 7 Da standen die Jungfrauen
alle auf und machten ihre Lampen zurecht. 8 Die törichten aber sagten
zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
9 Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für
euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. 10 Während
sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam;
die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und
die Tür wurde zugeschlossen. 11 Später kamen auch die anderen
Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! 12 Er aber antwortete ihnen:
Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Seid also wachsam! Denn ihr
wisst weder den Tag noch die Stunde. 14 Es ist wie mit einem Mann, der auf
Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen
an. 15 Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei,
wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste
er ab. Sofort 16 begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte,
mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. 17 Ebenso
gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. 18 Der aber, der das
eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte
das Geld seines Herrn. 19 Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück,
um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. 20 Da kam der, der die fünf
Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf
Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.
21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer
Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine
große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines
Herrn! 22 Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte:
Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen.
23 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer
Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine
große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines
Herrn! 24 Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte,
und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest,
wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
25 weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier
hast du es wieder. 26 Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und
fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät
habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. 27 Hättest du mein
Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner
Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. 28 Darum nehmt ihm das Talent
weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn wer hat, dem wird
gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird
auch noch weggenommen, was er hat. 30 Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus
in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen
knirschen. 31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle
Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
32 Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird
sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
33 Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber
zur Linken. 34 Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen:
Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz,
das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. 35 Denn ich
war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt
mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen;
36 ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr
habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig
gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben?
38 Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen,
oder nackt und dir Kleidung gegeben? 39 Und wann haben wir dich krank oder
im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Darauf wird der König
ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten
Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er sich auch
an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr
Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel
bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben;
ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd
und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr
habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und
ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann
haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank
oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? 45 Darauf wird
er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten
nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und sie werden weggehen
und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben. |
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