| Woche 9 | Bibelleseplan |
Sonntag / Briefe |
1.Korinther 1-2 |
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| 1 | ||
| 1Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes 2an die Kirche Gottes, die in Korinth ist, - an die Geheiligten in Christus Jesus, berufen als Heilige mit allen, die den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, überall anrufen, bei ihnen und bei uns. 3Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. 4Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, 5dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis. 6Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, 7sodass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet. 8Er wird euch auch festigen bis ans Ende, sodass ihr schuldlos dasteht am Tag Jesu, unseres Herrn. 9Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn. 10Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. 11Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt. 12Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. 13Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? 14Ich danke Gott, dass ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gaius, 15sodass keiner sagen kann, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden. 16Ich habe allerdings auch die Familie des Stephanas getauft. Ob ich sonst noch jemand getauft habe, weiß ich nicht mehr. 17Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird. 18Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden. 20Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt? 21Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten. 22Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. 23Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, 24für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen. 26Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, 27sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. 28Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, 29damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. 30Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. 31Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift. | ||
| 2 | ||
| 1Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich
nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern
um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. 2Denn ich hatte mich entschlossen,
bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.
3Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch.
4Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte
und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,
5damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern
auf die Kraft Gottes. 6Und doch verkündigen wir Weisheit unter den
Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser
Welt, die einst entmachtet werden. 7Vielmehr verkündigen wir das Geheimnis
der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt
hat zu unserer Verherrlichung. 8Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie
erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten
sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9Nein, wir verkündigen,
wie es in der Schrift heißt, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das
Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. 10Denn uns hat es Gott enthüllt
durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen
Gottes. 11Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist
des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist
Gottes. 12Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den
Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt
worden ist. 13Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit
sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten
das Wirken des Geistes deuten. 14Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt
sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für
ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt
werden kann. 15Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn
aber vermag niemand zu beurteilen. 16Denn wer begreift den Geist des Herrn?
Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi. |
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